Montag, 21. September 2009

Ich war ein "Hauszelt"

In den neunziger Jahren habe ich mir mal aus guter Gedifra Wolle einen wirklich riesigen Pullover gestrickt und mochte ihn auch wirklich gerne. Die Zeiten haben sich geändert, der Pullover blieb. Dank meiner Mama, die willig war ihn aufzutrennen entstand nun diese Strickjacke. Mama trennte und wickelte. Ich habe sie gewaschen und wieder gewickelt.
Die Idee der Jacke habe ich mir hier geholt. Da ich aber noch nieh nach englisch sprachigen Anleitungen gestrickt habe und mich da auch nicht wirklich rantraue, habe ich es auf eigene Faust probiert und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Eine große Hilfe war mir die Puppe auf die ich die Jacke immer wieder aufstecken konnte.

Zum ersten Mal habe ich auch ohne Seitennähte gestrickt und konnte dabei auch die Passform besser kontrollieren.
Die Ärmel habe ich zum ersten Mal mit einem Nadelspiel gestrickt, also ohne Naht und vom linken zum rechten Ärmel in einem Stück.
Das zum Schluss alles gut zusammengepasst hat, war wohl ein wenig Glück.
Wenn ich die Jacke nochmal stricken müsste, würde ich sie wahrscheinlich nicht mehr so hinbekommen.

Kommentare:

  1. Das ist aber ein Schmuckstück geworden! Da kannst du stolz drauf sein. Hast du auch ein Bild von vorher? Wäre ja interessant.
    LG von
    Claudia

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  2. Bin auf Deinem Blog gelandet und bewundere gerade die supertolle Strickjacke. Kompliment, da hat sich die ganze Mühe voll gelohnt.
    Liebe Grüße Tanja

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  3. Mensch Evelyn, das ist ein absolutes Traumstück!!
    Da hat sich die ganze Arbeit echt gelohnt! Und so nebenbei zeigt sich, dass es sich auch lohnt, in qualitativ gute Materialien zu investieren.

    Liebe Grüße
    Claudia

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